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Die Herrschaft und spätere Grafschaft Montfort-l'Amaury um den Hauptort Montfort-I´Amaury bestand mindestens seit dem Beginn des 11. Jahrhunderts. Sie lag im heutigen Dèpartement Yvelines in der Ile de France.
Die Herren und Grafen von Montfort traten im Mittelalter mehrfach in Erscheinung.
Die bekanntesten unter ihnen sind Simon IV. von Montfort († 1218), der Anführer des Albigenserkreuzzugs, und dessen Sohn Simon V. de Montfort († 1265), der sich anfangs siegreich gegen den englischen König Heinrich III. erhob und es bis zum Regenten des Landes brachte.

Nachdem die Grafschaft durch Erbschaft an die Herzoege der Bretagne aus der kapetingischen Seitenlinie Dreux gegangen war, traten die Grafen von Montfort im Bretonischen Erbfolgekrieg (1341-1364) noch einmal hervor:
- in der Auseinandersetzung um die Nachfolge Herzog Johanns III. zwischen dem Grafen von Penthiévre und dem Grafen von Montfort, Brüder des verstorbenen Herzogs bzw. deren Nachkommen, blieben die jüngeren Montfort siegreich und stellten von 1341 - mit einer Unterbrechung von 1345-1364 - die letzte Herzogsdynastie, bevor die Bretagne mit Anne de Bretagne und ihrer Tochter Claude de France in das Königreich Frankreich integriert wurde.

Mit Beginn der Königswürde, blieb die Grafschaft Montfort-I´Amaury weiter bestehen und bildete eine Symbiose mit dem Herzogtum der Bretagne - was sich aus dem Wappen ersehen lässt.

Die Herzöge der Bretagne führten insoweit den Titel weiter.